Elektroautos und die Umwelt

In: Mobilität Von: Christian Jung (Gastautor)

Es gehört zu den Klassikern in der öffentlichen Wahrnehmungen von Elektroautos: Diametral stehen sich die Positionen „Elektroautos sind sauber“ und „Elektroautos sind viel schmutziger“ gegenüber. ZEIT Online hat nachgerechnet und das Ergebnis für den CO2-Ausstoß ist erst nach gut ein bis zwei Jahren Betrieb positiv fürs Elektroauto:

Beim Vergleich mit dem Golf-Benziner fährt der Nissan somit erst nach gut 28.000 Kilometern eine schwarze Umweltnull rein. „Das Elektroauto hat heute nur leichte Umweltvorteile“, sagt Hinrich Helms, Wissenschaftler am IFEU und spezialisiert auf die Umweltauswirkungen des Elektroautos. Aber: „Es wird deutlich besser werden. Die Zeit spielt für das Elektroauto.“

Aber was heißt da erst? Immerhin sind beispielsweise beim Nissan Leaf nach 10 Jahren noch etwa 70% (nach 5 Jahren 80%) der Batterieleistung verfügbar, im BMW i3 sollen die Akkus sogar 20 Jahre halten (hier sind 80% gemeint). Eine Menge Zeit, um CO2 zu sparen. Und zwar selbst mit dem deutschen Mix von von 600 Gram pro Kilowattstunde.

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