Baureihe 425: Wenn Bahnfahren keinen Spaß macht

In: Unterwegs Von: Malte Krohn

20140501-083702.jpgBildquelle: Wikimedia – Jivee Blau

Von Kaiserslautern ging es gestern etwas mehr als eine Stunde mit dem Regionalexpress nach Saarlouis und nach dem Spiel genauso lange wieder zurück. Eigentlich kein Problem. Wenn auf der Strecke nicht die Baureihe 425 fahren würde.

Dabei handelt es sich um einen Zugtyp, den die Bahn gerne auch über längere Strecken im Nahverkehr einsetzt, obwohl er eigentlich nicht mehr als eine S-Bahn ist. Die Sitze sind absolut unergonomisch und fürchterlich unbequem, aber die größte Fehlkonstruktion sind die Mülleimer aus Eisen, die beim Anfahren und Bremsen fürchterliche Quietsch- und Klappergeräusche von sich geben.

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Bei WIkipedia heißt es dazu passend:

„Die Ausstattung der Triebwagen 425 und 426 wird von Fahrgästen immer wieder kritisiert, insbesondere die für längere Fahrten sehr harten Sitze mit steilen Rücken- und fehlenden Armlehnen stehen im Mittelpunkt des Unmuts. Weitere Kritikpunkte sind die Geräuschentwicklung von Antriebselektronik und Fahrmotoren (Spitzname „Quietschie“) sowie das Klappern der Deckel der Abfallbehälter und die Toilette, die häufig defekt ist oder durch eine defekte Toilettentür unbenutzbar wird.“

So macht mir Bahnfahren auf jeden Fall keinen Spaß.

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