Dankeschön!

In: Unterwegs Von: Malte Krohn

Meine Reise liegt schon wieder eine Woche zurück. Geblieben sind aber viele tolle Erinnerungen, die sicherlich noch lange halten werden. Von Saarlouis bis Flensburg habe ich viel gesehen, spannende Sportwettkämpfe erlebt, unterschiedlichste Menschen getroffen, lokale Spezialitäten gegessen und in vielen Zügen gesessen.

Die Fahrt war auch ein Experiment, wie zuverlässig man mit der Bahn – an einem Stück – quer durch Deutschland Reisen kann. Und ich muss sagen, lediglich zwei Verspätungen in fünf Tagen sind kein schlechter Schnitt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Social Media Team der Deutschen Bahn, die mich auf der Fahrt von Bamberg nach Mannheim wirklich nett über die Verspätungen informiert und mit mir mitgezittert haben. Nur auf der Fahrt von Mannheim nach Osnabrück hatte ich mich dann doch etwas über die Bahn geärgert, als mein Anschluss keine vier Minuten warten konnte, der nächste Anschluss verspätet war und ich an einem Bundesliga-Spieltag in Dortmund festhing. Auch hat sich mal wieder gezeigt, dass es deutlich mehr Spaß macht, mit der Bahn im Fernverkehr zu reisen, als im Nahverkehr. Nicht ohne Grund habe ich mich bereits während der Fahrt über die zum Teil wirklich fürchterlich unbequemen Nahverkehrszüge beschwert. An nur einem Tag insgesamt knapp vier Stunden in dem besagten Zugtyp zu sitzen, sorgt auch bei einem Bahn-Enthusiasten schlechte Laune.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Bedanken, die mich auf meiner Fahrt begleitet haben. Insbesondere auf Twitter habe ich viele wertvolle Tipps bekommen und nette Gespräche geführt. Ein großer Dank geht dabei vor allem an Benjamin Röder (aka @svmberoed), den ich noch vor wenigen Tagen nicht kannte, der mir aber mit großer Begeisterung Flensburg zeigte und den ich sicherlich sehr bald wieder besuchen werde.

Natürlich möchte ich mich auch noch bei den Sportvereinen bedanken, die mir alle völlig problemlos ein Presseticket für die jeweiligen Veranstaltungen zur Verfügung gestellt haben. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Von daher Dankeschön an die HG Saarlouis, die Brose Baskets Bamberg, das Maimarkt-Turnier Mannheim, den Deutscher Eishockey-Bund, den VfL Osnabrück, den Uhlenhorster Hockey-Club und die SG Flensburg-Handewitt.

Da es schon Nachfragen gab, warum ich in meinen bisherigen Artikeln den TSV Hannover-Burgdorf nicht erwähnt hatte: Es lag nicht daran, dass man mir dort kein Presseticket zur Verfügung stellen wollte, sondern ich hatte nicht nachgefragt. Als leidenschaftlicher Wetzlar-Fan wäre es schon etwas frech gewesen, dort ein Presseticket abzufragen. Außerdem wollte ich natürlich mit den anderen Gäste-Fans zusammen sitzen. An dieser Stelle aber ein großes Dankeschön an den Hannover-Fanclub „Grüne Welle“, die uns günstig mit tollen Plätzen versorgt haben. So eine Fanfreundschaft zwischen zwei Vereinen ist keine Selbstverständlichkeit.

Abschließend bleibt mir nur festzustellen, dass es wirklich funktioniert: Acht Sportveranstaltungen in fünf Tagen, von Saarlouis nach Flensburg, alles mit der Bahn. Die Planung hatte es in jedem Fall in sich und häufiger kann man so ein Projekt nicht umsetzen. Gelohnt hat es sich aber in jedem Fall.

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