Fahrt über ein Technikdenkmal

In: Unterwegs Von: Malte Krohn

Rendsburger-Schleife

Auf meiner Fahrt nach Flensburg wunderte ich mich über die nicht endende Fahrt über eine Brücke. Der Blick ins Internet brachte die Erklärung. Es handelte sich um die Rendsberger Eisenbahnhochbrücke. Mit einer Höhe von 42 Metern und einer Länge von 2.486 Metern war die 1913 eröffnete Brücke bis vor wenigen Jahren die längste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Zusammen mit den beiden Auffahrtrampen weist die Brücke sogar eine Länge von 7,5 Kilometern auf.

Diese Länge kommt durch die Rendsburger-Schleife zustande. Bei Wikipedia erfährt man dazu:

„Die erste, historische Querung des Nord-Ostsee-Kanals, eine Drehbrücke, musste wegen dessen Verbreiterung bis 1913 ersetzt werden. […] Gleichzeitig sollte der vorhandene Rendsburger Bahnhof weiter genutzt werden. Der Bahnhof lag jedoch zu dicht am Kanal, um ihn bei der vorgegebenen Höhe für die Hochbrücke direkt an diese anschließen zu können. Deshalb wurde am nördlichen Ende der Brücke 1911–1913 ein Bahndamm in Form einer Schleife errichtet. Über ihn fahren Züge, die von Süden aus nach Rendsburg kommen, zunächst eine 360°-Wende, bevor sie nach Unterquerung der Hochbrücke in den Bahnhof einfahren.“

Es lohnt auf jeden Fall, sich die Schleife mal bei Wikipedia oder Google Maps anzuschauen.

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