#teslatour – vierter Bericht

In: Unterwegs Von: Malte Krohn

Nach einer spontanen Komplettdurchquerung von Berlin hieß unser nächstes Ziel Herzsprung. Eine kleine Siedlung mit Rasthof im brandenburgischen Nirgendwo. Den etwas längeren Ladestopp (in Berlin hatten wir bekanntermaßen nicht nachgeladen) nutzten wir für das Mittagessen. Am Supercharger trafen wir auch mal wieder andere Tesla-Fahrer. Allesamt aus Dänemark. Grundsätzlich haben wir bislang sowieso mehr dänische und niederländische Tesla getroffen. Dort verkauft sich das Auto durch die bessere Infrastruktur und steuerliche Kaufanreize bereits seit einiger Zeit wie geschnitten Brot.


A pro pos Brot: Frisch gestärkt von Gulaschsuppe und überbackenem Camembert ging es zurück auf die Autobahn. Allerdings noch etwas in Pausenstimmung verpassten wir die Abfahrt Richtung Hamburg und mussten so zwangsweise bereits einige Kilometer nach Mecklenburg-Vorpommern (Bundesland 7/16) fahren.

Autobahnabfahrten sind dort allerdings eher eine Seltenheit. Was für uns ein Umweg von fast 40 Kilometern bedeutete.

Der nächste Umweg war allerdings von Anfang an geplant. In Wittenburg erreichten wir nach einem Schlenker über die Elbe das nächste Bundesland: Sachsen-Anhalt (Bundesland 8/16). Über die Landstraße ging es weiter Richtung Hamburg. Nicht nur fahrtechnisch eine tolle Strecke, sondern es gab auch schöne Dörfer und alte Häuser in Mecklenburg-Vorpommern zu betrachten, wo wir jetzt auch noch mal offiziell angekommen waren. Der Ladestopp am nächsten Supercharger führte uns zur Skihalle Wittenburg. Ein völlig irres Bauwerk.

Weniger spektakulär erreichte wir danach Schleswig-Holstein (Bundesland 9/16). Zumindest haben wir auch dort unsere Füße auf den Boden gesetzt. Für mehr als eine Pinkelpause hat es allerdings nicht gerreicht. Denn Hamburg und das Feierabendbier riefen.

Dort angekommen (Bundesland 10/16) wollten wir allerdings am liebsten direkt wieder fahren. Über booking.com hatten wir ein günstiges Tagungshotel im Speckgürtel von Hamburg gefunden. Im nachhinein war unser Ärger groß, dass wir nicht noch ein paar Euro draufgelegt und ein anständiges Hotel gebucht hatten. Man konnte gar nicht genau sagen was schlimmer war, das Personal am Empfang, die Zimmer oder die Hotel-Umgebung. Immerhin stand der Tesla sicher in der Tiefgarage.

Den Hotel-Fehler werden wir sicherlich nicht noch einmal machen. Für heute Nacht haben wir bereits ein Wellness-Hotel in der Eifel gebucht. Das werden wir sicherlich auch brauchen, denn nun steht noch einmal eine größere Ettappe an. Wir werden berichten.

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