#teslatour – sechster Bericht

In: Unterwegs Von: Malte Krohn

Nach den schlechten Hotel-Erfahrungen der vergangenen Tage waren wir froh mit dem Vulkanhotel in Steffeln dieses Mal einen Glücksgriff gelandet zu haben. Nicht nur, dass wir unser Auto am laden durften, auch war das Personal sehr freundlich und das Abendessen eine echte Freude.

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So sind wir gut gestärkt und entspannt heute morgen in die nächste Etappe gestartet.  Etwas überrumpelt wurden wir nur vom starken Schneefall in der Eifel, der unsere gute Planung etwas ins wanken brachte. Wie zu befürchten war, fanden die Akkus des Model S den starken Temperaturabfall alles andere als angenehm. Und so wurden wir auf der Fahrt in das Saarland um eine Erfahrung reicher: Die Akkus können in kaltem Zustand nicht nur weniger Energie abgeben, sie nehmen auch ebenso weniger Energie auf. Das heißt bergab ist die Energierückgewinnung sehr gedrosselt.

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Unser erster Stopp führte uns, wie gesagt, in das  Saarland (Bundesland 15/16). In Türkismühle steuerten wir eine Ladesäule der regionalen e-Mobil Saar an. Praktische Sache, weil das nicht nur genau auf unsere Route passte, sondern das Laden auch kostenlos war. Leider war die Geschwindigkeit nicht berauschend, reichte aber für den kurzen Boost, den wir brauchten, aus.

Eigentlich hatten wir vor, vom Saarland weiter in Rheinland-Pfalz in Richtung unserer Autorückgabe zu fahren. Da wir aber mit unserer Tour insgesamt deutlich besser voran kamen, als geplant, hatten wir jetzt  einige Zeit übrig (mehr zu den Gründen des schnellen Fortschritts folgt später). Wir haben daher beschlossen, uns auf in heimische Gefilde zu machen, um dort die Zeit für weitere Fotos und Videos vom Model S zu nutzen. Wir wollen endlich einmal zeigen, dass das Auto nicht nur geladen werden, sondern auch fahren kann. Und die Ausbeute an guten Fotos war bisher nicht berauschend, weil wir das meiste Tageslicht auf der Autobahn und Bundesstraßen verschwendet haben.

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Daher sind wir vom Saarland aus direkt in Richtung des Superchargers in Waldlaubersheim bei Bingen aufgebrochen und von dort bei Mainz über den Rhein nach Wiesbaden gefahren – übrigens mit einer neuen persönlichen Bestmarke von nur 19,0kWh auf 100 Kilometern. Damit sind wir nach 1835 Kilometern Reisestrecke und in nur 3 Tagen und 2,5 Stunden statt geplanter 5 Tage im letzten Bundesland Hessen angekommen und haben das Ziel erreicht! Für uns ist die Zeit an sich schon beeindruckend, noch mehr aber begeistert uns die Problemlosigkeit, mit der ein Tesla die steile Herausforderung des Abfahrens von 16 Bundesländern erledigt. Wie aus dem Ärmel, oder eben dem Supercharger geschüttelt.

Über den Taunus und den Westerwald ging es dann weiter in Richtung Heimat. Jetzt sind wir also in Mittelhessen und werden morgen einen ganzen Tag entspannt mit unseren Kameras auf das Model S zielen. Außerdem werden wir in den kommenden Tagen noch einige ausführliche Berichte zu den Superchargern, dem Auto und uns oft gestellten Fragen veröffentlichen.

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